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Aktuelles aus Hessen

18/07/2012 1. Deutsch-Japanischer Unternehmergipfel

Strukturwandel der Weltwirtschaft – Gemeinsame Herausforderungen, gemeinsame Chancen

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer in Japan und das F.A.Z.-Institut laden am 13. September  gemeinsam mit dem Ostasiatischen Verein (OAV) zum „1. Deutsch-Japanischen Unternehmergipfel“ nach Frankfurt ein. Vor dem Hintergrund rasanter globaler Veränderungen will die Konferenz eine Plattform zur Diskussion und für einen praxisorientierten Austausch schaffen mit dem Ziel, über direkte bilaterale Geschäftsbeziehungen hinaus zu gehen und die Chancen der Zusammenarbeit in den Wachstumsmärkten aufzuzeigen.

Die Weltwirtschaft befindet sich in einem tiefen Umbruch. Während traditionelle Verflechtungen der Triade USA-Europa-Japan an Bedeutung verlieren, nimmt das Gewicht der Schwellenländer rapide zu. Märkte, Warenströme und Investitionsbedingungen verändern sich insbesondere in Asien mit atemberaubender Geschwindigkeit und zwingen Unternehmen, ihre Strategien anzupassen. Zusätzlich stellen steigende Energiekosten und die weltweite Ressourcenverknappung Unternehmen vor ganz besondere Herausforderungen.

Deutsche und japanische Unternehmen müssen sich diesen neuen Rahmenbedingungen im 21. Jahrhundert stellen. Beide zählen zu den führenden Industrienationen und Technologieführern der vergangenen Jahrzehnte. Beide profitieren von den Chancen auf den Wachstumsmärkten. Gleichzeitig droht ihnen von dort aber auch neuer Wettbewerb. Für deutsche wie japanische Unternehmen ist die Weiterentwicklung ihrer Export- und Technologieführerschaft zu einer führenden Rolle in den neuen Märkten zur Kernaufgabe geworden.

Für Japan gilt dies in besonderem Maße seit der Dreifachkatastrophe vom 11. März 2011. Erdbeben und Tsunami haben zum einen die Verwundbarkeit der internationalen Lieferketten durch Naturkatastrophen verdeutlicht. Zum anderen hat der Atomunfall von Fukushima in Japan eine Debatte zur zukünftigen Ausrichtung der Energiepolitik ausgelöst.

Wie stellen sich japanische Unternehmen auf die neuen Herausforderungen ein? Was sind die Konsequenzen für deutsche Unternehmen? Bieten die neuen Herausforderungen Möglichkeiten für Partnerschaften, mit denen die Ziele besser, schneller und sicherer erreicht werden können?

Diskutieren Sie diese Themen mit Führungskräften japanischer und deutscher Unternehmen. Zu den Sprechern zählen unter anderem Top-Manager von Bosch, Freudenberg, Fujifilm, Nissan, Schott und Takeda. Die Konferenz endet mit einem Abendempfang auf Einladung von Markus Beumer, Mitglied des Vorstands der Commerzbank AG und Sprecher der Japan-Initiative im Asien-Pazifik- Ausschuss der deutschen Wirtschaft.

Mitveranstalter der Konferenz sind Baker & McKenzie, Commerzbank AG und Ernst & Young. Das F.A.Z.-Institut und die führende japanische Wirtschaftszeitung Nikkei begleiten die Konferenz als Medienpartner. Zur Konferenz wird eine Delegation des japanischen Unternehmerverbandes Keizai Doyukai (Japan Association of Corporate Executives) erwartet.

Anmeldung und Programm: http://www.faz-institut.de/japangipfel


 


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