Die Weltklimakonferenz in Durban Ende 2011 rief verschiedene Reaktionen hervor: Erleichterung, weil das Kyoto- Protokoll mit einer zweiten Verpflichtungsperiode ab 2013 fortgesetzt wird. Unsicherheit, weil nicht nur bei der Ausgestaltung der „Kyoto-Phase II“ noch offene Fragen bestehen, sondern vor allem, weil ein neues, alle Staaten umfassendes, international verbindliches Klimaabkommen voraussichtlich erst 2020 fixiert werden wird.
Auch Ablehnung zeigte sich, am deutlichsten beim Austritt Kanadas aus dem Kyoto-Protokoll im Anschluss an die Verhandlungen. Wie steht es nach Durban – und vor Katar – um die Bemühungen für den internationalen Klimaschutz und Emissionshandel? Welche neuen Perspektiven ergeben sich daraus für hessische Unternehmen?
Die Transferstelle Internationaler Emissionshandel Hessen (TIE Hessen) lädt Sie ein, am 20. März 2012 in Darmstadt mit Fachexperten Antworten auf diese Fragen zu finden und gemeinsam über sinnvolle Perspektiven zu diskutieren. Sie erhalten aus erster Hand Einblicke in die internationale Klimapolitik und erfahren mehr über Entwicklungen und Marktchancen der flexiblen Mechanismen des Kyoto-Protokolls (CDM/JI) nach 2012. Zwei Praxisbeispiele aus Hessen zeigen die konkreten Anwendungsmöglichkeiten dieser Mechanismen für Unternehmen auf.